Oft denke ich darüber nach, warum mache ich noch Kunst, nein, analoge Kunst? In einer Welt, die von digitalen Medien und modernen Technologien geprägt ist, kommt mir manchmal der Zweifel. Bin ich
rückständig? Überholt? Old School oder gar altes Eisen?
Wenn ich meine Pinsel schwinge oder die Farben auf die Leinwand bringe, frage ich mich: Ist meine Kunst wirklich frisch und überraschend? Stehe ich nicht in einem ständigen Wettlauf mit den neuesten
Trends und Entwicklungen? Während andere Künstler sich dem digitalen Raum anpassen – sei es durch digitale Malerei, 3D-Illustrationen oder animierte Werke – finde ich mich oft in einer analogen Blase
wieder.
Doch was bedeutet das überhaupt? Ist die analoge Kunst tatsächlich weniger relevant oder wertvoll als ihre digitalen Pendants? Könnte es sein, dass die taktilen Erfahrungen, die Gerüche von Farbe und
das Gefühl der Leinwand unter meinen Händen eine Art von Authentizität bewahren, die in der digitalen Welt oft verloren geht?
Ich frage mich, ob mein Werk vielleicht gerade durch seine „Rückständigkeit“ an Relevanz gewinnt. In einer Zeit, in der vieles flüchtig und schnelllebig ist, könnte es sein, dass das geduldige
Schaffen mit traditionellen Materialien einen Gegenpol darstellt? Vielleicht liegt die Frische meiner Kunst nicht in den Techniken selbst, sondern in der Intention und der Leidenschaft, die ich darin
einfließen lasse.
Mache ich Kunst für den Moment, für den digitalen Applaus oder um etwas Zeitloses zu schaffen? Diese Fragen beschäftigen mich und regen mich zum Nachdenken an. Was ist der Wert von analoger Kunst in
unserer heutigen Welt? Und wie definiere ich meinen eigenen künstlerischen Weg, ohne mich von externen Maßstäben beeinflussen zu lassen?
Kommentar schreiben
Warum? (Sonntag, 22 Februar 2026 20:32)
Oft denke ich darüber nach, warum mache ich noch Kunst, nein, analoge Kunst? In einer Welt, die von digitalen Medien und modernen Technologien geprägt ist, kommt mir manchmal der Zweifel. Bin ich rückständig? Überholt? Old School oder gar altes Eisen?
Wenn ich meine Pinsel schwinge oder die Farben auf die Leinwand bringe, frage ich mich: Ist meine Kunst wirklich frisch und überraschend? Stehe ich nicht in einem ständigen Wettlauf mit den neuesten Trends und Entwicklungen? Während andere Künstler sich dem digitalen Raum anpassen – sei es durch digitale Malerei, 3D-Illustrationen oder animierte Werke – finde ich mich oft in einer analogen Blase wieder.
Doch was bedeutet das überhaupt? Ist die analoge Kunst tatsächlich weniger relevant oder wertvoll als ihre digitalen Pendants? Könnte es sein, dass die taktilen Erfahrungen, die Gerüche von Farbe und das Gefühl der Leinwand unter meinen Händen eine Art von Authentizität bewahren, die in der digitalen Welt oft verloren geht?
Ich frage mich, ob mein Werk vielleicht gerade durch seine „Rückständigkeit“ an Relevanz gewinnt. In einer Zeit, in der vieles flüchtig und schnelllebig ist, könnte es sein, dass das geduldige Schaffen mit traditionellen Materialien einen Gegenpol darstellt? Vielleicht liegt die Frische meiner Kunst nicht in den Techniken selbst, sondern in der Intention und der Leidenschaft, die ich darin einfließen lasse.
Mache ich Kunst für den Moment, für den digitalen Applaus oder um etwas Zeitloses zu schaffen? Diese Fragen beschäftigen mich und regen mich zum Nachdenken an. Was ist der Wert von analoger Kunst in unserer heutigen Welt? Und wie definiere ich meinen eigenen künstlerischen Weg, ohne mich von externen Maßstäben beeinflussen zu lassen?