Bilder


Jenseits gewöhnlicher Kunst.

"Je abstrakter die Kunst wird, desto mehr wird sie Kunst."
Robert Musil

Volker Zacharias exploriert mit Farben und Formen, repetiert diese rhythmisch. Geschwindigkeiten und Wiederholungen umspielen die Szenerien. Ganze Klangteppiche verweben sich in ungebremster Energie, um diese nachzuahmen, zu imitieren. Es entstehen Kompositionen, die wir verstehen können, verweisen doch die gegenstandslosen Bildelemente symbolhaft auf Gehörtes. Diesen Umwandlungsprozess vom Hören zum Sehen können wir sehr gut nachvollziehen, die Symbolhaftigkeit eröffnet sich ohne weitere Probleme. Das Abbilden spielt hierbei keine Rolle. Darauf wird verzichtet, um dem Klangvorbild eine visuelle Bühne zu bieten. Wir begeben uns auf eine Reise durch diverse musikalische Genres, das Unbekannte und Fremde soll uns vertraut werden. Das Transportmittel ist ein wahrer Musikexpress, durch dessen Fenster Eindrücke und Einblicke in scheinbar gegenstandsloser Manier gewährt werden. Die Bilder werden gleichsam zu eingefrorenen Standbildern einer rauschenden Wirklichkeit. Beinahe meint man, auch mit geschlossenen Augen durch die Ausstellung gehen zu können, die Unmittelbarkeit des Gefühlten verfängt auf der Netzhaut – und die Musik spielt dazu.